Stöckli
Riggisberg
1802


Beschrieb
Im Bereich des Erdgeschosses front- und ostseitig reich bemaltes Stöckli mit befenstertem Erdgeschoss. Das Obergeschoss wurde ursprünglich als Speicher genutzt.
Auf dem Bundbalken ist eine reich verzierte Frakturschrift und florale Motive mit Vögeln auf den Bundvorstössen. Auf der Stubenwand Bildszenen mit Rütlischwur, Apfelschuss, Wappen und Trompe-l’oeil-Malerei auf zwei Fensterläden. Eine Paradies- und Kreuzigungsszene auf der traufseitigen Wand mit bemalter Eingangstüre.
Durch die Abwitterung blieb die Farbfassung an den Szenenbildern als Fragmente erhalten. Bei den Bereichen ohne Malschicht bildete sich ein Reliefabdruck des Motivs im Holzgrund.

Restaurierung
In der Diskussion mit der Denkmalpflege wurde 2001 erstmals nach alten Fotos eine Computersimulation an zwei Szenenbildern für das Restaurierungskonzept durchgeführt. Durch diese Auseinandersetzung wurde bei den Fehlstellen für eine zurückhaltende Ergänzung nach den bestehenden Farben und Motivrelief entschieden.

Begleitet durch die Denkmalpflege des Kantons Bern

In Zusammenarbeit mit Samuel Schär, Restaurierung, Visuelle Gestaltung, Bremgarten b. Bern

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